{"id":1520,"date":"2019-06-15T15:04:31","date_gmt":"2019-06-15T13:04:31","guid":{"rendered":"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/?page_id=1520"},"modified":"2019-06-15T15:04:32","modified_gmt":"2019-06-15T13:04:32","slug":"bangladesch-2009","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/bangladesch-2009\/","title":{"rendered":"Bangladesch &#8211; 2009"},"content":{"rendered":"<p>Unsere \u00e4lteste Tochter Laura startete im September 2008 ein Jahr als Freiwillige bei <a href=\"http:\/\/www.bangladesch.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">NETZ e.V.<\/a>, einer Organisation die in Bangladesch t\u00e4tig ist. In den Pfingstferien 2009 besuchten wir Laura. \u00dcber diese Seiten haben wir f\u00fcr uns und den Daheim gebliebenen die Reise dokumentiert.<\/p>\n<p>Los ging es zuerst mit der Deutschen Bahn von Meckenbeuren via Ulm nach M\u00fcnchen, dann per Emirates Airlines von M\u00fcnchen via Dubai nach <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dhaka\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dhaka<\/a> &#8211; der Hauptstadt der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bangladesch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Volksrepublik Bangladesch<\/a> &#8211; wo wir in den fr\u00fchen Abendstunden ankamen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_48\" aria-describedby=\"caption-attachment-48\" style=\"width: 497px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090520_emirates-dubai-abflug.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"Umsteigen in Dubai - 20.5.21009\" data-rl_caption=\"Umsteigen in Dubai - 20.5.21009\" title=\"Umsteigen in Dubai - 20.5.21009\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-48\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090520_emirates-dubai-abflug.jpg\" alt=\"Umsteigen in Dubai - 20.5.21009\" width=\"507\" height=\"380\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090520_emirates-dubai-abflug.jpg 507w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090520_emirates-dubai-abflug-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 507px) 100vw, 507px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-48\" class=\"wp-caption-text\">Umsteigen in Dubai &#8211; 20.5.21009<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am Zia International Airport von Dhaka holte uns Laura zusammen mit Peter &#8211; einem anderen Freiwilligen von NETZ ab. Unsere geheim gehaltene \u00dcberraschung, dass nicht nur wir Eltern sondern auch ihre drei Geschwister kommen, fiel leider nicht ganz so \u00fcberraschend aus da unser &#8222;Vermieter&#8220;, der uns auch die Einladung nach Bangladesch geschrieben hatte, sich doch ein klein wenig verplappert hatte. Der Hinweis &#8211; <em>there will be a big surprise<\/em> &#8211; hatte Laura \u00fcber die Wochen dann doch ausgereicht um Vermutungen zu dieser gro\u00dfen \u00dcberraschung anzustellen. So war sie sich zwar nicht ganz sicher, hatte aber schon eine Vermutung od. Hoffnung wer die &#8222;drei Kollegen aus Esslingen&#8220; den wohl in Wirklichkeit sein k\u00f6nnten. Nun gut &#8230; ein kleinerer Teil der \u00dcberraschung blieb trotzdem \u00fcbrig.<\/p>\n<p>In einem Minibus ging es nun auf die Reise zur Innenstadt von Dhaka bzw. unserer Unterkunft. Insbesondere Irene und die Kids bekamen dabei ihre ersten Eindr\u00fccke vom Verkehr in so einer Stadt (ich kannte das so ungef\u00e4hr schon von meinen Aufenthalten in Indonesien). An diesem Abend folgte noch ein Abendessen, eine Grundeinf\u00fchrung in das Leben von Bangladesch sowie den Modalit\u00e4ten in unserer Unterkunft und dann fielen alle mehr oder weniger ersch\u00f6pft in die Betten.<\/p>\n<h2>Bangladesch &#8211; 21. Mai 2009<\/h2>\n<p>Den ersten Tag in Bangladesch bzw. in Dhaka begannen wir mit einem Fr\u00fchst\u00fcck in unserem G\u00e4stehaus. Der Begriff &#8222;G\u00e4stehaus&#8220; trifft es allerdings nicht so ganz. Der Bangladeshi Korshed Alam leitete selbst eine NGO (Non Governmental Organisation) namens <em>Alternative Movement for Resources and Freedom Society (AMRF)<\/em> und hat im betreffenden Haus in zwei Stockwerken seine B\u00fcror\u00e4ume, sein eigenes Zimmer und weitere Zimmer die er vermietet. Insgesamt k\u00f6nnte man die Unterkunft als eine Art Wohngemeinschaft mit dem Eigent\u00fcmer, seiner Hausangestellten und seiner Haushaltshilfe\/K\u00f6chin China (aussprechen als w\u00e4re das Wort Englisch, also Tscheina) und seinen Angestellten beschreiben.<\/p>\n<p>Korshed engagierte sich sehr f\u00fcr die Verbesserung der Zust\u00e4nde in seinem Land. Bei etlichen Gespr\u00e4chen mit ihm konnten wir sehr viel Details \u00fcber sein Land und die Zust\u00e4nde erfahren &#8211; es gab eigentlich kein Thema in dem er nicht Bescheid wusste. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit waren z.B. die Arbeitsbedingungen der Besch\u00e4ftigten in der bengalischen Textilindustrie. Hier werden meist f\u00fcr einen Hungerlohn und unter \u00fcbelsten Bedingungen die f\u00fcr uns in den Industriestaaten so g\u00fcnstigen Kleider hergestellt. Ich kann nur empfehlen sich zur Arbeit von Korshed ebenfalls zu informieren. Dieser <a href=\"https:\/\/www.google.de\/search?q=korshed+amrf&amp;gws_rd=ssl\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Google-Suchlink liefert gen\u00fcgend Quellen<\/a>.<\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck ging es erst einmal auf eine dringend notwendige Einkaufstour. Damit Irene, Clara und Martha in der bengalischen Stra\u00dfenwelt nicht schon bzgl. der Kleidung auffallen, wollten alle mit landestypischer Kleidung ausgestattet werden. Ein weiterer Grund hierf\u00fcr war, dass diese Kleidung auch bei der gro\u00dfen Hitze angenehmer zu Tragen w\u00e4re. Wir hatten deshalb schon keine weitere Kleidung mitgenommen.<\/p>\n<p>Im gleichen Einkaufskomplex befand sich dann auch ein Mobilfunk-Gesch\u00e4ft. Dort besorgten wir &#8211; ok &#8230; ich &#8211; uns noch eine SIM-Karte f\u00fcr den Internet-Zugang. Die Flatrate f\u00fcr einen Monat betrug inkl. der SIM-Karte 10,- Euro. Wie sich nachtr\u00e4glich herausstellte wurde die Karte dann aber nicht binnen 24 Stunden aktiviert was aber evtl. auch am Wochenende lag (in Bangladesch am Freitag und Samstag) sondern erst drei Tage sp\u00e4ter zum Sonntag.<\/p>\n<p>Da Laura noch etwas an der Faculty of Fine Art an der University of Dhaka zu erledigen hatte fuhren wir noch dort vorbei und hatten so die Gelegenheit die Fotoausstellung zur Krankheit &#8222;Thalass\u00e4mie&#8220; zu besichtigen. Letztere kannten wir bis dahin noch nicht! Sie ist offenbar haupts\u00e4chlich im Mittelmeerraum und in Asien verbreitet. Da Blut in Bangladesch nur begrenzt verf\u00fcgbar ist und eine Knochenmarkspende f\u00fcr die allermeisten Betroffenen jenseits aller finanziellen M\u00f6glichkeiten ist, endet der Ausbruch der Krankheit in aller Regel mit dem Tod der Betroffenen im Kindes-, Jugend- oder jungen Erwachsenenalter.<\/p>\n<p>Bei einem Besuch in der NETZ-Zentrale lernten wir dann noch die Mitarbeiter der Organisation vor Ort kennen und erhielten von dort auch leihweise SIM-Karten f\u00fcr unser Mobiltelefone. Ohne die w\u00e4ren wir gerade in der Anfangszeit verloren gewesen. Relativ wenige Leute au\u00dferhalb von NETZ od. der Wohnung von Korshed sprechen Englisch, wir sprechen kein Bangla und so konnten wir uns gerade in der Anfangszeit nur per Mobiltelefon Auskunft, Rat und Hilfe holen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_51\" aria-describedby=\"caption-attachment-51\" style=\"width: 412px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090521_Zuckerrohrsaft-Produzent-und-Verkaeufer.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-51 size-full\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090521_Zuckerrohrsaft-Produzent-und-Verkaeufer.jpg\" alt=\"090521_Zuckerrohrsaft-Produzent-und-Verkaeufer\" width=\"422\" height=\"563\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090521_Zuckerrohrsaft-Produzent-und-Verkaeufer.jpg 422w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090521_Zuckerrohrsaft-Produzent-und-Verkaeufer-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 422px) 100vw, 422px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-51\" class=\"wp-caption-text\">Hersteller und Verk\u00e4ufer von gek\u00fchltem Zuckerrohrsaft &#8211; h\u00e4ufig zu sehen<\/figcaption><\/figure>\n<p>Den Abschluss des Tages genossen wir bei einem Abendessen im Cafe Mango \u2013 einem sehr netten, schon eher westlich-europ\u00e4ischen Cafe.<\/p>\n<h2>Bangladesch &#8211; 22. Mai 2009<\/h2>\n<p>F\u00fcr diesen Tag hatte Laura uns eine F\u00fchrung durch Old-Dhaka \u2013 die Altstadt von Dhaka \u2013 organisiert. Die F\u00fchrungen werden derzeit von einer Gruppe die wohl vor allem aus bengalischen Architekten besteht durchgef\u00fchrt. Ziel dieser Gruppe ist es auf die noch vorhandenen alten historischen Strukturen und Bauten in diesem Gebiet hinzuweisen, damit etwas Geld zu verdienen und evtl. zu verhindern, dass noch mehr dieser Geb\u00e4ude den neuen h\u00e4sslichen Betonkl\u00f6tzen weichen m\u00fcssen. Laura hatte die F\u00fchrung schon mitgemacht, uns empfohlen und auf unseren Wunsch auch f\u00fcr uns einen Termin f\u00fcr 8:00 Uhr vereinbart.<\/p>\n<p>Da Laura selbst aber Arbeiten musste war dies unser erster eigener Trip durch dieses hektische und laute Dhaka. Alleine auf uns gestellt machten wir uns also morgens mutig auf die Reise. Ein am Vortag von Korshed bestelltes Taxi wartete auf uns und fuhr uns ca. 45 Minuten an den vorgesehenen Treffpunkt an der Ecke North-South-Road zu English Road. Es war nun 7:45 Uhr und wir standen erst mal in der Gegend herum. Wie so langsam bereits gewohnt wurden wir recht offen begafft da wir hier so etwas wie ein Weltwunder sind :-). Es wurde 8:00, es wurde 8:05, es wurde 8:10. Den ersten wurde es so langsam mulmig und es kam die Frage auf ob wir \u00fcberhaupt an der richtigen Kreuzung stehen \u2013 bengalische Schriftzeichen kann von uns keiner lesen und au\u00dferdem sind die Stra\u00dfen nicht beschriftet (wir werden erst sp\u00e4ter lernen, dass man sich ein gutes Gesch\u00e4ft sucht und dessen Reklameschild liest \u2013 dort steht das dann drauf :-) )! Nach kurzer Besprechung einigten wir uns also erst einmal darauf, dass wir uns noch keine Sorgen machen weil das halt eine Verabredung nach bengalischer Zeit ist. Um 8:30 Uhr war es damit aber vorbei \u2013 die Sorgen nahmen \u00fcberhand und wir kontaktierten mal jemand der aussah als k\u00f6nne er Englisch. Dem war dann auch so und er best\u00e4tigte uns, dass wir an der richtigen Kreuzung stehen. Wir warteten also wieder. Um ca. 8:45 Uhr kam dann ein Mann zielstrebig \u00fcber die Stra\u00dfe auf uns zu und stellte sich als unsere Verabredung vor. Er hatte seit 8:00 Uhr genau diagonal entgegengesetzt gewartet. Nach Telefonaten mit Korshed und Laura hatte er sich dann erkundigt ob es evtl. die Gruppe mit Kindern w\u00e4re \u2013 damit hatte er nicht gerechnet. Davon abgesehen ein auf Anhieb sehr netter Mann!<\/p>\n<p>Wir also los weil er auch meinte wir m\u00fcssen den Zeitverlust ein bisschen aufholen, die Tour sei lang! Ok \u2026 durch enge, kleine Gassen in der Altstadt die ich sonst nie betreten h\u00e4tte ging es an Hauseing\u00e4ngen und kleinen Gesch\u00e4ften in das H\u00e4usermeer weg von den Hauptstra\u00dfen. Erste Station war eine Art Schwimmbad. Wir erfuhren, dass es sich dabei um eine ehemalige gro\u00dfe Zisterne handelte in der man das Wasser gesammelt hat. Leider sind die meisten heute zugesch\u00fcttet und bebaut. Die Architektengruppe bearbeitet die Regierung und w\u00fcrde gerne Cafes, kleine Gesch\u00e4fte, \u2026 ansiedeln um hier einen sch\u00f6nen Platz zu schaffen. Derzeit ist in dem Viertel die Bauindustrie zu Hause.<\/p>\n<p>Beim Weitergehen erfuhren wir dann, dass das sowieso immer eine komische Art von Ansammlung eines einzigen Gesch\u00e4ftszweigs ist. Es gibt n\u00e4mlich nicht immer nur eine Art von Gesch\u00e4ft (z.B. eine Stoffhandlung) sondern wenn schon dann ist das ganze Viertel eine einzige Ansammlung aus Stoffhandlungen. Das war uns bis dahin noch gar nicht so richtig ins Bewusstsein gekommen obwohl es tats\u00e4chlich offensichtlich ist. Das kommt offenbar aus fr\u00fcheren Zeiten als eben irgendeine Volksgruppe f\u00fcr etwas zust\u00e4ndig war und die wohnten dann aber auch alle zusammen in einem Viertel.<\/p>\n<p>N\u00e4chste Station war das alte Metzger-Viertel. Bis heute sind hier die Metzger beheimatet uns so sahen wir Rinderh\u00e4lften und sonstige Fleischst\u00fccke direkt an der Stra\u00dfe h\u00e4ngen. F\u00fcr uns, von den Lebensmittelvorschriften verw\u00f6hnten Europ\u00e4er ein sehr ungewohntes Bild. Abgesehen vom generell etwas verschmutzten Stra\u00dfenbild sahen die Metzgereien aber schon soweit das dort geht sauber aus. Auf der Stra\u00dfe sprangen die Schafe und Ziegen noch vergn\u00fcgt umher und warteten so bis der Bedarf dann ihrem Leben ein Ende setzt.<\/p>\n<p>Danach kamen wir zu zwei Moscheen. Beide Moscheen stammen aus der Zeit als Bangladesch zum <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mogulreich\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mogulreich<\/a> geh\u00f6rte. Der Architekt \u2013 hier nat\u00fcrlich in seinem Reich unterwegs \u2013 erl\u00e4uterte uns den typischen Baustil der Moscheen mit ihren drei Kuppeln. Er zeigte uns Details in der komplett mit Mosaiksteinchen verkleideten ersten Moschee. Das Material besteht komplett aus kleinen Scherben chinesischen Porzellans, teils vergoldet. Die zweite Moschee (Sternen Moschee &#8211; Tara Masjid) war dann kleiner aber auch deutlich \u00e4lter.<\/p>\n<p><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090522_moschee-in-old-dhaka-2.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-55 aligncenter\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090522_moschee-in-old-dhaka-2.jpg\" alt=\"090522_moschee-in-old-dhaka-2\" width=\"563\" height=\"301\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090522_moschee-in-old-dhaka-2.jpg 563w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090522_moschee-in-old-dhaka-2-300x160.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es handelte sich wohl um die erste Mogulmoschee in Dhaka. Zu unser gro\u00dfen \u00dcberraschung durften wir die Moschee betreten. Nachdem wir die Schuhe ausgezogen hatten ging es also in das Innere des Geb\u00e4udes das mit Kacheln verkleidet ist. Der Architekt zeigte uns den urspr\u00fcnglichen Teil der Moschee (ebenfalls mit drei Kuppeln) und den sp\u00e4ter hinzugef\u00fcgten Erweiterungbau mit weiteren zwei Kuppeln. Er wies uns gut auf die Stellen an denen man sehen konnte wo der alte Teil aufh\u00f6rte und der neue Teil begann.<\/p>\n<p><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090522_moschee-in-old-dhaka.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-56 aligncenter\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090522_moschee-in-old-dhaka.jpg\" alt=\"090522_moschee-in-old-dhaka\" width=\"317\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090522_moschee-in-old-dhaka.jpg 317w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090522_moschee-in-old-dhaka-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten Stationen waren H\u00e4user aus der alten Zeit bis hin zur Kolonialzeit. Leider f\u00fcr unsere Verh\u00e4ltnisse in einem sehr desolaten Zustand war die Pracht und die Gro\u00dfz\u00fcgigkeit der H\u00e4user trotzdem noch gut erkennbar bzw. erahnbar. Als normaler Besucher hat man m.E. nach keine Chance einen Gro\u00dfteil dieses Geb\u00e4ude zu finden. Sie verstecken sich entweder hinter unscheinbaren Fassaden oder es geht durch ein paar verwinkelte Fu\u00dfpfade zwischen Mauern und pl\u00f6tzlich steht man in einem Garten an dessen hinteren Ende das Geb\u00e4ude sichtbar wird. Die Geb\u00e4ude nat\u00fcrlich auch alle noch im Familienbesitz und durch die Nachkommen bewohnt! Die Architektengruppe hat mit den Familien aber eine Vereinbarung bzgl. der Besuche und so wurden wir jeweils von den Familienoberh\u00e4uptern mehr als herzlich empfangen!<\/p>\n<p>Nach einem eher traditionellen bengalischen alten Haus mit k\u00fchlem Innenhof (warum gibt es die nicht mehr) kamen wir an eines der altherrschaftlichen Geb\u00e4ude. Hier wohnte fr\u00fcher wohl eine der Dynastien der alten Landlords von Dhaka (Name konnte ich mir leider nicht merken). Sie zeigten uns stolz ihr Haus, Einrichtungen (mit M\u00f6belst\u00fccken aus dem viktorianischen Zeitalter), Bilder aus l\u00e4ngst vergangenen Zeiten bis in die Neuzeit, erl\u00e4uterten ihre Familiengeschichte und versorgten uns mit k\u00fchlen Getr\u00e4nken und k\u00f6stlichen Mangos aus dem eigenen Garten. Es gibt offenbar \u00fcber 100 Mangosorten und die im Garten gilt als die K\u00f6nigin der Mangos. Zwei der angrenzenden Stra\u00dfen sind nach den Vorfahren benannt.<\/p>\n<p>Es folgte ein weiteres Haus und offenbar auch das religi\u00f6se Zentrum der schiitischen Bev\u00f6lkerung. Wiederum vom Familienoberhaupt wurde uns dieses \u00e4lteste bekannte Haus Dhakas (auch aus der Mogulzeit) gezeigt und der schiitische Schrein\/Altar gezeigt.<\/p>\n<p>Nach einer kurze Darstellung der Herkunft des schiitischen Glaubens und der Schlacht von Kerbala (gl\u00fccklicherweise hatte ich die Scholl-Latour- und Konzelmann-B\u00fccher alle gelesen und verstand damit um was es ging) wurden wir auch hier zu erfrischenden Getr\u00e4nken und Keksen eingeladen. Als die Frau des Hauses erfuhr, dass nicht eine der \u00fcblichen Besuchergruppen da ist sondern eine Familie aus Deutschland, gesellte sie sich offenbar zum ersten Mal auch dazu. Die Kinder folgten und so wurde es eine richtig nettes und gem\u00fctliches Familienzusammentreffen. Corbinian bekam dann pl\u00f6tzlich eines seiner bald eine halbe Stunde andauernden Nasenblutens was alle in Aufruhr versetzte (es wird Zeit das mal Ver\u00f6den zu lassen). An dem Tag hatten wir auch gut \u00fcber 40 Grad und zu dem Zeitpunkt waren wir schon ziemlich fertig.<\/p>\n<p>Es folgten diverse weiter H\u00e4user die wir mangels Zeit aber nicht mehr in dieser Tiefe besichtigten. An drei muslimischen Friedh\u00f6fen vorbei ging es nun zur alten Karawanserei von Dhaka.<\/p>\n<p><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090522_karawanserei-in-old-dhaka.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-53 aligncenter\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090522_karawanserei-in-old-dhaka.jpg\" alt=\"090522_karawanserei-in-old-dhaka\" width=\"507\" height=\"380\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090522_karawanserei-in-old-dhaka.jpg 507w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090522_karawanserei-in-old-dhaka-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 507px) 100vw, 507px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Leider auch in totalem Verfall befindlich und ungef\u00e4hr auch schon zur H\u00e4lfte nicht mehr vorhanden l\u00e4\u00dft sich die urspr\u00fcngliche Gr\u00f6\u00dfe der Einrichtung noch gut erkennen. Durch eines der ehemaligen Tore betraten wir das Gebiet. Wir betraten dann eine Madrasa (Koranschule) und unser F\u00fchrer lies uns kurz in einer Gruppe von erwachsenen Sch\u00fclern zur\u00fcck um die Erlaubnis zu holen die Schule zu betreten. Grund ist, dass der erhaltene Teil der Karawanserei von der Koranschule belegt ist. Wir erhielten auch hier die Erlaubnis (die Einholung lt. Architekt eher ein Akt der Ehrerbietung) und konnten so die ehemaligen Unterk\u00fcnfte der Handelsreisenden und die Lagerhallen besichtigen. Zwischenzeitlich war es Mittagszeit und wir durften auch noch die zentrale K\u00fcche der Madrasa und ihren stolzen Koch besichtigen.<\/p>\n<p>Es folgten noch ein paar weitere Stra\u00dfenz\u00fcge, M\u00e4rkte, \u2026 bis der F\u00fchrer selbst sagte unsere Kinder w\u00e4ren jetzt wohl ziemlich am Ende ob wir denn noch weitermachen sollten. Wir beendeten die F\u00fchrung dann da nicht nur die Kinder am Ende waren und machten uns auf den Heimweg.<\/p>\n<p>Zu Hause fielen alle in die Betten und so d\u00f6sten wir unter der heftigen Mittagshitze ein paar Stunden. Irene und die M\u00e4dels gingen dann Abends noch mit Laura in das Reichenviertel von Gulshan zum Shopen (Arong). Mit einigen wirklich sch\u00f6nen Dingen beladen kamen sie dann sp\u00e4ter wieder zur\u00fcck.<\/p>\n<h2>Bangladesch &#8211; 23. Mai 2009<\/h2>\n<p>Heute stand als erstes ein Besuch im &#8222;<a href=\"http:\/\/www.liberationwarmuseum.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Liberation War Museum<\/a>&#8220; auf dem Programm. Wie im Reisef\u00fchrer beschrieben wird in diesem kleineren Museum kurz die Entstehung Bangladeschs beschrieben. Die endg\u00fcltige Freiheit von Pakistan (damals noch Westpakistan) erlangte das Land im Endeffekt durch einen offenbar grauenhaften Befreiungskrieg im Jahr 1971. Diesem Krieg ist der gr\u00f6\u00dfte Teil des Museums gewidmet. Neben reinen Berichten und Fotos der damaligen Geschehnisse finden sich auch viele pers\u00f6nliche Schicksale mit Gegenst\u00e4nden der betreffenden Personen in der Ausstellung wieder.<\/p>\n<p>Mit uns im Museum war Emilie, eine Freundin von Laura aus Frankreich die ebenfalls in Dhaka f\u00fcr eine franz\u00f6sische NGO arbeitet. Da sie ihre fr\u00fchere Arbeitsstelle in der Gegend hatte kannte sie eine gro\u00dfe Moschee die ebenfalls in dieser Gegend zu finden war. Wir beschlossen deshalb diese Moschee zumindest von Au\u00dfen, wenn erlaubt auch von Innen zu besichtigen. Die betreffende Moschee ist die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bait_ul-Mokarram\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Baitul Mukarram Moschee<\/a> \u2013 die nationale Moschee von Bangladesch.<\/p>\n<p><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090523_national-moschee.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-61 aligncenter\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090523_national-moschee.jpg\" alt=\"090523_national-moschee\" width=\"563\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090523_national-moschee.jpg 563w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090523_national-moschee-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auf Nachfrage erfuhren wir, dass wir die Moschee durchaus betreten d\u00fcrfen \u2013 es war nur noch unklar welche Bereich die Frauen betreten d\u00fcrfen. Nachdem wir f\u00fcr Martha noch einen Schal besorgt hatten betraten wir also Barfu\u00df und etwas unsicher das riesige Geb\u00e4ude. Alle die uns sahen winkten wir sollen weitergehen. Letztendlich nahmen sich dann aber zwei offenbar zur Moschee geh\u00f6rende M\u00e4nner unser an und f\u00fchrten uns gezielt in die einzelnen R\u00e4ume der Moschee. Bereitwillig erl\u00e4uterten sie uns die einzelnen Bereiche und zeigten uns auch die ersten drei Stockwerke der insgesamt sieben Gebetsetagen. Anschlie\u00dfend f\u00fchrten Sie uns noch zum Gebetsraum der Frauen zu dem dann aber Corbinian und ich keinen Zutritt erhielten weil eine Frau am Eingang dagegen Einspruch erhob. Ebenfalls am Eingang zum Bereich der Frauen begegnete uns dann auch noch eine Frau die, als ihr klar wurde dass wir Deutsche sind, in deutscher Sprache von ihrer offenbar sch\u00f6nen Zeit in Deutschland (D\u00fcsseldorf, Frankfurt, \u2026) berichtete und hell auf begeistert von unserer Anwesenheit war.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend ging es wieder auf den Heimweg. Wieder war es Emilie die sich hier auch mit den Bussen aus kannte und so kamen wir zum ersten Mal in den &#8222;Genuss&#8220; einer Busfahrt durch die halbe Stadt \u2013 ein Erlebnis f\u00fcr sich.<\/p>\n<p>Gegen Abend beschlossen wir dann dem Nobel-Stadteil Gulshan einmal die Ehre zu geben. Laura f\u00fchrte uns zuerst in den dortigen Vergn\u00fcgungspark Wonderland. Mit Fahrkarten f\u00fcr ca. 40 Fahrten der dortigen Attraktionen (Boxauto, Kettenkarussel, 3D-Kino, \u2026) bewaffnet ging es also rein in das Vergn\u00fcgen. Obwohl nicht mit einem unserer Vergn\u00fcgungsparks zu vergleichen war es doch ein Erlebnis auf seine eigene Art. Zumindest f\u00fcr Laura war die Volcano-Attraktion dann der H\u00f6hepunkt des Besuchs. Da sie sicherlich noch andere zu dieser Attraktion f\u00fchren will, m\u00f6chte ich hier nicht zu viel dar\u00fcber verraten.<\/p>\n<p><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090523_riesenrad-wonderland.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-62 aligncenter\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090523_riesenrad-wonderland.jpg\" alt=\"090523_riesenrad-wonderland\" width=\"563\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090523_riesenrad-wonderland.jpg 563w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090523_riesenrad-wonderland-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Alle waren nun wieder gr\u00fcndlich verschwitzt und der Magen hing uns auch in den Kniekehlen. Deshalb steuerten wir zielstrebig den German-Club ebenfalls in Gulshan an. Wie alle derartigen Clubs ist er nur Mitgliedern vorbehalten. Da Laura aber hier jemand kannte waren wir \u00fcberraschend schnell im Inneren und bewunderten neben dem Schwimmbad auch noch die voll deutsche Speisekarte. So gab es zur S\u00e4ttigung erst mal Schnitzel mit Pommes, K\u00e4ssp\u00e4tzle, griechischen Salat, Heineken-Bier, Pizza, \u2026 . Ja \u2013 ich wei\u00df \u2013 so lange waren wir ja noch gar nicht aus Deutschland weg, geschmeckt hat es aber trotzdem wie zu Hause. Ist also absolut zu empfehlen. Nach dem Essen ging es zum Schwimmen und insbesondere Martha wollte den Pool gar nicht mehr verlassen.<\/p>\n<h2>Bangladesch &#8211; 24. Mai 2009<\/h2>\n<p>Zuerst haben wir uns an diesem Tag mal ganz mutig ohne die gro\u00dfe Hilfe von Laura auf den Weg zum Hauptbahnhof von Dhaka gemacht um Zugtickets f\u00fcr unsere f\u00fcr Morgen geplante Reise nach Srimangal zu kaufen. Nachdem der Preis mit dem Taxifahrer ausgehandelt war, fuhren wir durch den Werktagsverkehr von einem Stau zum anderen und waren nach ca. einer Stunde dort angekommen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_69\" aria-describedby=\"caption-attachment-69\" style=\"width: 553px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090525_Bangladesh-Bahnhofshalle-Dhaka.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-69\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090525_Bangladesh-Bahnhofshalle-Dhaka.jpg\" alt=\"Teil der Bahnhofshalle in Dhaka\" width=\"563\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090525_Bangladesh-Bahnhofshalle-Dhaka.jpg 563w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090525_Bangladesh-Bahnhofshalle-Dhaka-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-69\" class=\"wp-caption-text\">Teil der Bahnhofshalle in Dhaka<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Reisef\u00fchrer hatte erw\u00e4hnt, dass der Ticketverkauf seit der Einf\u00fchrung von Computern wesentlich besser verliefe als fr\u00fcher. Unsere Erwartungen waren aber immer noch viel zu hoch. Es erwartete uns eine gro\u00dfe Halle mit vielen Ticketschaltern die aber ausschlie\u00dflich mit bengalischen Schriftzeichen versehen waren. Davor in akkuraten Warteschlangen riesige Menschenmengen. Nachdem wir dieses Bild einige Zeit mit einer gewissen Ratlosigkeit betrachtet hatten gingen wir auf die Suche nach jemand der Englisch spricht. Ein junger Mann der ganz passabel Englisch konnte bot sich schnell an, erkundigte sich nach unserem Ziel und zog dann f\u00fcr uns die ersten Erkundigungen an einem Schalter ein. Nachdem klar war, dass wir mit Klimaanlage und Platzreservierung fahren wollten (das gibt es nur in der 1. Klasse) geleitete er uns zum passenden Schalter und wollte uns, nachdem wir an der Reihe waren, auch dort behilflich sein. Der Schalterbeamte vertrieb ihn aber \u2013 wohl um zu zeigen, dass er auch Englisch kann und keinen Dolmetscher braucht. Nach einiger Erkl\u00e4rung und Verhandlung kamen wir so zu unseren Zugtickets f\u00fcr den Joyenteeka-Intercity-Express f\u00fcr 14:00 Uhr am n\u00e4chsten Tag. Den Versuch unseren Helfer zu entlohnen lehnte dieser nachdr\u00fccklich ab. Es stellte sich heraus, dass er Journalistikstudent ist und uns einfach ohne jegliche weiteren Absichten helfen wollte. Auch eine Einladung zu einem Kaffe oder einem Cha (Tee) lehnte er ab. Er verhalf uns noch zu zwei GNCs (die \u00fcblichen Motor-Rickschas) und verhandelte auch noch den Preis f\u00fcr uns. Nach einem Austausch der Mailadressen ging es f\u00fcr uns dann weiter zum Sadarghat \u2013 dem Bootshafen am Buriganga.<\/p>\n<p>Eines unsere GNCs verfuhr sich heillos. Mal abgesehen von der langen Fahrt kamen wir aber so zu einer tollen Rundfahrt durch kleine Gassen in Old Dhaka. Das GNC setze uns allerdings mitten im Gew\u00fchl einiger Marktst\u00e4nde ab und so dauerte es eine Weile bis die Familie sich am Bootsterminal wieder zusammen fand. Die dort Wartenden waren schon die ganze Zeit von einem Bangladeshi belauert worden der uns nun schnurstracks unter gro\u00dfen Lobpreisungen seiner Bootstour durch das Hafengeb\u00e4ude lotste. Die entr\u00fcsteten Schreie der Ticketschalter, dass hier ohne Ticket kein Durchkommen sei beruhigte er mit 20 Taka aus unserer B\u00f6rse. In k\u00fcrzester Zeit fanden wir uns auf einem Kai mit etlichen gro\u00dfen Flussschiffen wieder. Unser F\u00fchrer bzw. Bootsvermittler brachte uns aber zu einem kleinen Holzboot das ca. 2m unterhalb des Kais im Wasser lag. Der Bangladesch-Reisef\u00fchrer beschrieb die Tour mit solch einem Boot als durchaus riskant bis lebensgef\u00e4hrlich weil die Flussdampfer \u00fcber derartige Nussschalen wohl das eine oder andere Mal schlicht hinweg fahren. Im Vorfeld hatten wir dann \u00fcberlegt dieses Wagnis nicht einzugehen, verga\u00dfen das vor der \u00fcberw\u00e4ltigenden Kulisse aber. Der Bootsf\u00fchrer zog das Boot mit einem Seil \u00fcber einen Poller ca. einen Meter nach oben und forderte uns auf einzusteigen. Nun gut \u2026 er verkannte wohl das Gewicht von Papa Grupp aber er wollte es so. Ich also runter ins Boot, der Bootsf\u00fchrer konnte das Gewicht nicht halten, das Boot kracht einen guten Meter ins Wasser runter, das Bootsdeck unter mir bricht ein und mein Fu\u00df verschwindet im Boot und der Bootsf\u00fchrer verschwindet bis \u00fcber die H\u00fcfte in den \u00fcbel stinkenden Fluten \u2013 nur noch an mich geklammert. Es gelang uns dann gl\u00fccklicherweise allen den heftig schwankenden Kahn wieder unter Kontrolle und den Bootsf\u00fchrer wieder ins Boot zu bekommen. Bevor wir unser Vorhaben aber \u00fcberdenken konnten, hatte der Vermittler das n\u00e4chste Boot an der Hand, verfrachtete mich dorthin und lies nun den Rest der Familie etwas vorsichtiger einsteigen. Gerade im Boot angekommen kam uns nach den ersten paar Metern prompt einer der angek\u00fcndigten Dampfer auf dem Weg zum Anleger entgegen.<\/p>\n<p>An der Stelle h\u00e4tten wir das Abenteuer gerne beendet aber das war nun schon zu sp\u00e4t. Es ging also auf den Fluss hinaus dessen Gestank und Aussehen aber weiterhin konkrete Assoziationen zu einer Kl\u00e4ranlage erweckte.<\/p>\n<p>Die restliche Bootstour war dann aber tats\u00e4chlich sehr interessant! Nachdem wir zum gegen\u00fcberliegenden Ufer gefahren waren sahen wir dort eine altes Schiff am anderen. Zuerst dachten wir es handelt sich um eine Abwrackwerft wie wir sie schon im Film &#8222;<a href=\"http:\/\/www.eisenfresser-film.de\/Eisenfresser.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Eisenfresser<\/a>&#8220; gesehen hatten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_63\" aria-describedby=\"caption-attachment-63\" style=\"width: 643px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090524_Bangladesch-Buriganga.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-63\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090524_Bangladesch-Buriganga.jpg\" alt=\"Anders Ufer des Buriganga mit Werften\" width=\"653\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090524_Bangladesch-Buriganga.jpg 653w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090524_Bangladesch-Buriganga-300x90.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 653px) 100vw, 653px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-63\" class=\"wp-caption-text\">Anders Ufer des Buriganga mit Werften<\/figcaption><\/figure>\n<p>Tats\u00e4chlich stellte es sich dann aber als Werft zur Reparatur alter Schiffe bzw. zum Neubau von Schiffen aus den Bestandteilen alter Schiffe heraus. Unser Bootsvermittler brachte uns, als er unser Interesse wahrnahm, an Land und f\u00fchrte uns durch das Gewirr an halbfertigen Booten, alten Motoren, Schiffsschrauben, Eisenplatten, \u2026 . \u00dcberall waren Menschen mit blo\u00dfen H\u00e4nden, H\u00e4mmern und Mei\u00dfeln dabei das alte Metall zu zerlegen und in neue Formen zu bringen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_66\" aria-describedby=\"caption-attachment-66\" style=\"width: 553px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090524_Bangladesh-Werfarbeiter.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-66\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090524_Bangladesh-Werfarbeiter.jpg\" alt=\"Werftarbeiter mit Stahlmei\u00dfel und Vorschlaghammer\" width=\"563\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090524_Bangladesh-Werfarbeiter.jpg 563w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090524_Bangladesh-Werfarbeiter-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-66\" class=\"wp-caption-text\">Werftarbeiter mit Stahlmei\u00dfel und Vorschlaghammer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wie \u00fcberall waren die Menschen dabei sehr freundlich zu uns und freuten sich sehr wenn sie auch auf einem Foto festgehalten wurden. Nachdem wir das Boot wieder bestiegen hatten ging es zur\u00fcck an das urspr\u00fcngliche Flussufer und an einer Ansammlung von Frucht-Umschlagspl\u00e4tzen entlang zur\u00fcck zu unserem Ausgangspunkt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_64\" aria-describedby=\"caption-attachment-64\" style=\"width: 553px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090524_Bangladesh-Haendler-am-Buriganga.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-64\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090524_Bangladesh-Haendler-am-Buriganga.jpg\" alt=\"H\u00e4ndler am Buriganga-Ufer\" width=\"563\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090524_Bangladesh-Haendler-am-Buriganga.jpg 563w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090524_Bangladesh-Haendler-am-Buriganga-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-64\" class=\"wp-caption-text\">H\u00e4ndler am Buriganga-Ufer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nachdem der Bootsvermittler uns dann noch eine f\u00fcr seine Verh\u00e4ltnisse sicher sehr hohe Summe abgerungen hatte verabschiedete er sich hoch erfreut von uns.<br \/>\nDen Abend verbrachten wir dieses Mal im Appartement von Laura \u2013 der Villa Blanche im Stadtteil Dhanmondi \u2013 mit einigen Spielrunden UNO.<\/p>\n<h2>Bangladesch &#8211; 25. Mai 2009<\/h2>\n<p>Nach dem Packen f\u00fcr unseren dreit\u00e4gigen Ausflug in die Sylhet-Gegend \u2013 konkret nach Srimangal \u2013 und einem von Tscheina&#8217;s Pfannkuchen-Fr\u00fchst\u00fcck, ging es wieder auf die Reise zum Bahnhof. Da wir dort am Vortag alles schon recht gut erkundet hatten fanden wir unseren Bahnsteig sofort wieder und wurden von einem der Schaffner direkt in unser Abteil geleitet. Angenehm klimatisiert, mit zus\u00e4tzlichen Liegen in einer 2. Etage ausgestattet erwarteten wir dann die Abfahrt. Pl\u00f6tzlich \u00f6ffnete sich unsere Abteilt\u00fcr und der Student vom Vortag stand zusammen mit einem Freund wieder vor uns. Er war erneut gekommen um u.a. zu sehen ob bei uns alles geklappt hatte. Er hatte seinen Wohnort und seine Kontaktdaten zusammengefasst vorbereitet und wir tauschten die Daten erneut aus da er den Zetteln von gestern wohl verloren hatte. Nach einem netten Gespr\u00e4ch und ein paar Fotos verlie\u00dfen die Beiden den Zug dann als er abfuhr. Ich wei\u00df nicht ob er sich noch etwas Konkretes erhofft und w\u00fcnsche ihm vorerst einmal alles Gute. Ein Besuch von ihm in Deutschland bleibt vorerst einmal Utopie.<\/p>\n<p>Unser Intercity-Express zuckelte dann von einer Diesel-Lokomotive gezogen ganz gem\u00e4chlich aus dem Bahnhof. Schienenbreite ist \u00fcbrigens Schmalspur. Es ging durch die Vororte von Dhaka nach Norden und au\u00dferhalb der Stadt beschleunigte er auch etwas. Wie Laura schon angek\u00fcndigt hatte war die Geschwindigkeit auch im Verlauf der weiteren Fahrt nicht sehr hoch. Nach der unbeschreiblichen Hektik von Dhaka war es aber eine echte Wohltat die Landschaftsbilder auch einmal einen Moment l\u00e4nger auf sich wirken lassen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_68\" aria-describedby=\"caption-attachment-68\" style=\"width: 553px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090525_Bangladesch-Zug-nach-Srimangal-bei-Halt.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-68\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090525_Bangladesch-Zug-nach-Srimangal-bei-Halt.jpg\" alt=\"Unser Zug bei einem Halt - man beachte das Dach unseres Intercity weiter vorn\" width=\"563\" height=\"324\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090525_Bangladesch-Zug-nach-Srimangal-bei-Halt.jpg 563w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090525_Bangladesch-Zug-nach-Srimangal-bei-Halt-300x173.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-68\" class=\"wp-caption-text\">Unser Zug bei einem Halt &#8211; man beachte das Dach unseres Intercity weiter vorn<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Besiedelung entlang der Bahnlinie wurde au\u00dferhalb Dhaka&#8217;s schnell d\u00fcnner und wich dann zunehmend kilometerweiten Feldern \u2013 vor allem war f\u00fcr uns Reis erkennbar.<\/p>\n<p>Die gem\u00fctliche Fahrt bot davon abgesehen auch die erste M\u00f6glichkeit einmal die ganzen vergangenen Tage zu dokumentieren.<\/p>\n<p>In Srimangal kamen wir dann in der Nacht an. Auf Basis der Empfehlungen im Reisef\u00fchrer-Buch machten wir uns dann durch das sp\u00e4rlich beleuchtete Ortschaft auf Hotelsuche. Unsere Pr\u00e4ferenz \u2013 das Guesthouse des Tea Research Institutes \u2013 hatte im Vorfeld schon eine telefonische Buchung abgelehnt da das Guesthouse vollst\u00e4ndig durch Mitglieder des Parlaments belegt war. Auf dem Weg zum ersten Hotel sprach uns ein junger Mann auf Englisch an, bot sich an uns zu den Hotels zu f\u00fchren und stellte sich dann noch als m\u00f6glicher F\u00fchrer f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag vor. Nachdem er uns sein m\u00f6gliches Programm f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag erl\u00e4utert hatte starteten wir mit den Preisverhandlungen und wurden dann schnell mit ihm einig. Einen Guide (F\u00fchrer) hatten wir damit schon mal. Das Hotel United entsprach dann ganz und gar nicht unseren Vorstellungen. Geplant war als n\u00e4chste Option das Hotel Tea Town. Der Guide schlug uns aber vor erst auch mal das Hotel Taj Mahal anzuschauen. Das war zwar auch nicht gerade so toll aber um einiges besser als das United. Da es doch schon recht sp\u00e4t war und alle m\u00fcde waren buchten wir hier. W\u00e4hrend des Auspackens stellten wir dann noch fest, dass das Wasser nicht ging (was aber behoben werden sollte). Nun gut \u2026 wir gingen dann auf die Suche nach etwas Essbarem. Dabei begegneten wir per Zufall dem im Reisef\u00fchrer beschriebenen Guide und unterhielten uns ein bisschen mit ihm. Er empfahl das Tea Town und die Gesichter der Kinder sprachen auf einmal B\u00e4nde. So richtig wohl hatte sich im Taj Mahal niemand gef\u00fchlt. Langer Rede kurzer Sinn \u2026 wir ab ins Tea Town angeschaut, gebucht, im Taj Mahal das Gep\u00e4ck geholt und eine Nacht leer bezahlt.<\/p>\n<p>Danach haben alle noch ein bisschen ferngesehen (englischer Kanal) und so ging dann auch dieser Tag zu Ende.<\/p>\n<h2>Bangladesch &#8211; 26. Mai 2009<\/h2>\n<p>Am Vorabend hatten wir ja wie schon berichtet in das Hotel Tea Town gewechselt. Dort bekamen wir ein Drei- und ein Zweibettzimmer mit Klimaanlage. Letzteres hat sich dann auch ordentlich auf den Preis niedergeschlagen. Das Zweibettzimmer haben dann Corbinian und ich belegt, das Dreibettzimer Irene mit den M\u00e4dchen. Nach der ersten Nacht kann ich erst mal nur sagen, dass der Preis absolut \u00fcberteuert war da die Klimaanlagen in beiden Zimmern zwar sch\u00f6n Krach machen aber au\u00dfer dem L\u00fcfter keine weitere Funktion haben \u2013 K\u00e4lte haben die Dinger auf jeden Fall nicht produziert. Unser Bad war au\u00dferdem so dreckig, dass wir das Damenbad im Nachbarzimmer bevorzugt haben \u2013 die ihres aber auch nicht zum Duschen benutzt haben. Beide Zimmer hatten auch so gut wie keine Frischluftzufuhr und so war die Nacht nicht so wirklich der Br\u00fcller. Nun gut \u2026 das Tea Research Institute hatte halt nun mal keine Zimmer und in die noch teurere Oberklasse wollten wir ja nicht.<\/p>\n<p>Nach dem kurz Frischmachen gingen wir dann raus da das Hotel ohne Fr\u00fchst\u00fcck ist. Auf der Stra\u00dfe haben wir zwar kurz geschaut aber nicht gleich etwas gefunden. Daf\u00fcr stand unser F\u00fchrer p\u00fcnktlich kurz vor 8:00 Uhr mit unserem Minibus und Fahrer bereit. Wir einigten uns, dass wir sp\u00e4ter unterwegs anhalten um Rast zu machen und fuhren los.<\/p>\n<p>Erste Station war ein Waldgebiet das durch Renaturierung wieder ein bisschen seines urspr\u00fcnglichen Aussehens zur\u00fcckgewonnen hat. Lt. den aufgestellten Schildern war US-AID zumindest daran beteiligt wenn sie es nicht sogar ganz gemacht haben. In diesem als &#8222;Rain Forest&#8220; (Regenwald) bezeichneten Naturschutzgebiet kann man Wanderungen unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe machen. Da wir an dem Tag noch vieles anderes sehen wollten wurde die kurze Tour gew\u00e4hlt. Auf einem sch\u00f6n angelegten Pfad wanderten wir also durch diesen Wald in dem es Affen, Papageien und anderes Tier in freier Wildbahn zu bestaunen gibt. Lt. unserem F\u00fchrer verstecken die sich blo\u00df leider alle bei Regen \u2026 und den hatten wir durchaus. Au\u00dfer der Pflanzenwelt \u2013 z.B. wirklich dicke und hohe Bambusgew\u00e4chse \u2013 sahen wir also erst mal nichts.<\/p>\n<figure id=\"attachment_81\" aria-describedby=\"caption-attachment-81\" style=\"width: 553px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_regenwald-srimangal.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-81\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_regenwald-srimangal.jpg\" alt=\"Regenwald bei Srimangal\" width=\"563\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_regenwald-srimangal.jpg 563w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_regenwald-srimangal-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-81\" class=\"wp-caption-text\">Regenwald bei Srimangal<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach ca. ein bis zwei Kilometern kamen wir zu einem der indigenen D\u00f6rfer die es in dieser Gegend gibt. Indigen deshalb weil die dort lebenden Menschen nicht zum Volk der Westbengalen geh\u00f6ren sondern vor etlichen Jahrhunderten (vor der Zeit der Mogule) von Indien aus zugewandert sind und sich einen Teil ihrer Identit\u00e4t bis heute erhalten haben. Au\u00dferdem gibt es nicht nur einen derartigen idigenen Stamm in der Gegend sonder gleich mehrere. Das aktuelle Dorf geh\u00f6rt einem Stamm der mit eigenen Plantagen als recht wohlhabend gilt. F\u00fcr uns auffallend war die im Gegensatz zum sonstigen Bangladesch \u00fcberraschende Sauberkeit, sowohl der Einwohner als auch der H\u00e4user und Wege in diesem Dorf.<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg sahen wir dann bereits viele Papageien die \u00fcber den Baumwipfeln hinweg- bzw. aufflogen als wir darunter hinweg gingen. Unser F\u00fchrer machte uns auch pl\u00f6tzlich auf einen Affen aufmerksam der in einem der Bambusb\u00e4ume herum turnte. W\u00e4hrend unserer Beobachtung des Tiers gesellten sich dann noch zwei weitere dazu. Ein sch\u00f6nes Erlebnis diese Tiere auch einmal in ihrer eigenen Umgebung zu sehen anstatt im Zoo.<\/p>\n<p>Weiter ging es zu einem anderen indigenen Dorf. Nach Anmeldung beim Chef des Dorfs schlenderten wir auch hier durch. Abgesehen davon, dass wir auch eine Kirche stie\u00dfen weil es sich um Christen handelt war hier nichts weiteres au\u00dfergew\u00f6hnlich.<\/p>\n<p><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_dorfkirche.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-78 aligncenter\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_dorfkirche.jpg\" alt=\"090526_dorfkirche\" width=\"563\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_dorfkirche.jpg 563w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_dorfkirche-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als n\u00e4chste Station stand ein See auf dem Programm. Auf dem Weg dorthin gab es dann aber erst mal zwei nicht geplante Einlagen. Die erste bestand darin, dass wir einem Elefanten begegneten. Die werden hier noch wirklich als Arbeitstiere eingesetzt und einer davon war am Stra\u00dfenrand angekettet.<\/p>\n<p><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_arbeitselefant-1-srimangal.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-75 aligncenter\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_arbeitselefant-1-srimangal.jpg\" alt=\"090526_arbeitselefant-1-srimangal\" width=\"422\" height=\"563\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_arbeitselefant-1-srimangal.jpg 422w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_arbeitselefant-1-srimangal-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 422px) 100vw, 422px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die zweite \u00dcberraschung war auf einmal die laut schreiende Martha. Sie hatte einen Wurm in einer ihrer Sandalen entdeckt und turnte entsetzt und angeekelt auf der R\u00fccksitzbank herum. Sie riss sich die Sandale vom Fu\u00df und schrie ziemlich. Zwischen ihren Zehen war Blut und Dreck und wir gingen erst einmal davon aus, dass sie den Wurm zermatscht hatte. Martha war nur mit M\u00fche zu beruhigen, behielt die F\u00fc\u00dfe aber oben und weigerte sich ihre Sandalen wieder anzuziehen. Irene verlangte dann irgendwann einen Stopp des Wagens weil immer mehr Blut auf dem Fu\u00df von Martha war und wir \u00fcberpr\u00fcfen wollten woher das eigentlich kommt. Nachdem wir erst mal alles Blut weg gesp\u00fclt hatten war nichts mehr zu sehen au\u00dfer einer kleinen Stelle aus der das Blut kam. Unser F\u00fchrer erkl\u00e4rte uns, dass Martha von einem Blutegel gebissen worden war und die Blutung nicht so schnell aufh\u00f6rt. Mir fiel dann ein, dass die Dinger irgendeinen Blutgerinnungshemmer einspritzen was wohl die Ursache sein d\u00fcrfte. Der F\u00fchrer verschwand dann im Dorf und kam nach ein paar Minuten mit einem Wattebausch auf dem eine braune Substanz war. Die war wohl ein Gerinnungsmittel denn Martha sollte das zwischen die Zehen auf die gebissene Stelle pressen und das half dann auch. Gesp\u00fcrt hatte Martha gar nichts was aber wiederum daran liegen d\u00fcrfte, dass die Viecher auch ein Schmerzmittel beim Biss einspritzen. Nun gut \u2026 Martha hatte erst einmal mehr als genug und ekelte sich ohne Ende.<\/p>\n<p><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_blutsauger-srimangal.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-77 aligncenter\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_blutsauger-srimangal.jpg\" alt=\"090526_blutsauger-srimangal\" width=\"521\" height=\"346\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_blutsauger-srimangal.jpg 521w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_blutsauger-srimangal-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 521px) 100vw, 521px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach diesen ungeplanten Ereignissen kamen wir dann zu dem besagten See. Nett \u2026 aber f\u00fcr uns seeverw\u00f6hnte Bodenseeanrainer und Oberschwaben nichts wirklich besonderes.<\/p>\n<p><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_see-bei-srimangal.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-83 aligncenter\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_see-bei-srimangal.jpg\" alt=\"090526_see-bei-srimangal\" width=\"422\" height=\"563\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_see-bei-srimangal.jpg 422w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_see-bei-srimangal-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 422px) 100vw, 422px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bei der Weiterfahrt gab es erneut einen Elefanten \u2013 dieses Mal offenbar auf dem Weg zur Arbeit und deshalb beritten. Ich lie\u00df den Bus kurz anhalten und schoss ein paar Fotos. Der Elefantenreiter rief noch etwas, ich winkte zum Abschied und ging wieder in den Bus. Tja \u2026 weit gefehlt \u2026 der Reiter wollte f\u00fcr das Foto ein paar Taka. Dazu blockierte er mit dem Elefant den Bus, unser F\u00fchrer holte ein paar Taka hervor, der Elefant kam mit dem R\u00fcssel ins Auto um das Geld abzuholen, unser Fahrer verschwand halb unter dem Lenkrad und dann war es vorbei. Wir konnten weiter fahren.<\/p>\n<p><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_arbeitselefant-2-srimangal.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-76 aligncenter\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_arbeitselefant-2-srimangal.jpg\" alt=\"090526_arbeitselefant-2-srimangal\" width=\"563\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_arbeitselefant-2-srimangal.jpg 563w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_arbeitselefant-2-srimangal-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nun ging es weiter da wir endlich was zum Essen haben wollten. Die Fahrt f\u00fchrte uns zu einem bengalischen Imbiss am Stra\u00dfenrand und dort versorgten wir uns mit Trinken (Cola, Sprite und Zitronentee) und Essen. Wohl gest\u00e4rkt ging es nun zu einer Ananasplantage. Im Vorfeld r\u00e4tselten wir schon alle wie diese Pflanzen wohl aussehen w\u00fcrden. Wir kannten nur die Frucht aber keiner wusste wie die Dinger wachsen. Die Vermutungen gingen in Richtung eines Baums. Tja \u2026 weit gefehlt \u2013 Ananas wachsen als Bl\u00fcte aus einem Gew\u00e4chs das mich an so diverse stachlige Kakteen in meines Vaters Garten erinnert. Es sind ziemlich feste und an den R\u00e4ndern stachlige Pflanzen.<\/p>\n<p><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_ananaspflanze.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-73 aligncenter\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_ananaspflanze.jpg\" alt=\"090526_ananaspflanze\" width=\"563\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_ananaspflanze.jpg 563w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_ananaspflanze-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bevor wir in der Plantage auf einen kleinen H\u00fcgel zum Wachhaus hoch kletterten, nahm unser F\u00fchrer noch eine Limette von einem Baum mit. Au\u00dferdem lies er uns an dem tollen Duft teilhaben den ein zerriebenes Limettenblatt ausstr\u00f6mt. Oben bei der Wache angekommen holte diese aus einem Stapel richtig gelber Ananas eine ganze Anzahl und begann sie mit seinem Messer zuzubereiten. Im Endeffekt erhielt jeder f\u00fcrs erste eine halbe Ananas die vorab von der mitgebrachten Limette betr\u00e4ufelt wurde. Der Geschmack \u2026 WAHNSINN \u2026 die Ananas war so weich wie noch nie eine in meinem Leben (und ich liebe die Dinger). Man sp\u00fcrte die Fasern des Fruchtfleischs kein bisschen. Es war im Mund nur s\u00fc\u00df, mit der leichten W\u00fcrze der Limette. Sogar der Strunk den man normalerweise nie essen kann war hier essbar! Alle von uns die Ananas m\u00f6gen haben sich f\u00fcr wenige Taka an den Ananas satt gegessen. Auch der Ausblick von hier oben war herrlich und so genossen wir auch den noch ein wenig.<\/p>\n<p><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_ananaszubereitung.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-74 aligncenter\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_ananaszubereitung.jpg\" alt=\"090526_ananaszubereitung\" width=\"563\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_ananaszubereitung.jpg 563w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_ananaszubereitung-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><\/p>\n<p>All zu lange ging das aber nicht weil die ganze Zeit schon heftige Wolken aufgezogen waren und so langsam klar war die regnen sich \u00fcber uns aus. Unser F\u00fchrer dr\u00e4ngte uns den steilen Hang noch vor dem Regen runter zu kommen weil wir es sonst ohne rutschen gar nicht mehr schaffen. Gesagt getan und dann ging auch schon ein Monsunregen \u00fcber uns und der Landschaft nieder. Wir kamen schon halb nass im Bus an und fuhren dann erst mal wieder zum vorherigen Imbissstand um dort den Regen abzuwarten. Die einhergehende Abk\u00fchlung war ebenfalls herrlich.<\/p>\n<p><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_ananas-im-monsunregen-bei-srimangal.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-72 aligncenter\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_ananas-im-monsunregen-bei-srimangal.jpg\" alt=\"\" width=\"490\" height=\"653\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_ananas-im-monsunregen-bei-srimangal.jpg 490w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_ananas-im-monsunregen-bei-srimangal-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 490px) 100vw, 490px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_monsunregen-srimangal.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-80 aligncenter\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_monsunregen-srimangal.jpg\" alt=\"090526_monsunregen-srimangal\" width=\"563\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_monsunregen-srimangal.jpg 563w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_monsunregen-srimangal-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach dem Ende des Regens ging es wieder weiter, dieses Mal zu einer Kautschukplantage. Die war zwar wegen der Regenzeit nicht in Betrieb aber die Schnitte in den B\u00e4umen, die Auffangbeh\u00e4lter und auch getrockneten Kautschuk konnten wir bestaunen. Kautschuk riecht dann wie wenn man die Luft aus einem Fahrradschlauch l\u00e4sst \u2013 ziemlich stinkig.<\/p>\n<p>N\u00e4chste und vorletzte Station war dann eine Teeplantage. Doch bevor wir dort ankamen gab es erneut Geschrei von Martha. Sie hatte schon wieder einen Blutegel am Fu\u00df. Dieses Mal an der Fu\u00dfsohle. Ich habe dann versucht sie von dem Teil zu befreien was aber nicht sonderlich einfach ist. Man muss es richtig fest packen und heftig ziehen da es sich mit den Bei\u00dfwerkzeugen offenbar gut festh\u00e4lt. Ich hatte Angst, dass es mir in den Fingern platzt oder rei\u00dft \u2026 aber die halten echt was aus. Irgendwann hat er dann losgelassen, ich ihn auch und somit verschwand er wieder im Auto. Na super :-(.<\/p>\n<p>Danach konnten wir dann die Teeplantage besichtigen. Auch hier mal interessant zu sehen woher der Tee kommt. Bengalischer Tee geht wohl vor allem nach England und nat\u00fcrlich ins eigene Land.<\/p>\n<p><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_teeplantage.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-84 aligncenter\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_teeplantage.jpg\" alt=\"090526_teeplantage\" width=\"563\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_teeplantage.jpg 563w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_teeplantage-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die letzte Station war dann ein Teeimbiss in dem man von vier- bis zu sieben Farben-Tee kaufen konnte. Dabei werden verschieden Teesorten mit offenbar unterschiedlicher Dichte so eingeschenkt, dass sie als farblich unterschiedliche Schichten im Glas erhalten bleiben. Die verschiedenen Schichten haben dann auch einen unterschiedlichen Geschmack \u2013 von normalem Schwarztee, \u00fcber Zitronentee, Ingwertee, usw..<\/p>\n<p><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_fuenf-farben-tee-srimangal.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-79 aligncenter\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_fuenf-farben-tee-srimangal.jpg\" alt=\"090526_fuenf-farben-tee-srimangal\" width=\"563\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_fuenf-farben-tee-srimangal.jpg 563w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090526_fuenf-farben-tee-srimangal-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Fahrer durchsuchte au\u00dferdem das Auto und fand endlich einen der mistigen Blutegel. Mit Salz wurde er dann unter allgemeiner Anteilnahme der umher stehenden Bangladeschi vernichtet.<\/p>\n<p>Damit beschlossen wir die Rundfahrt obwohl unser F\u00fchrer noch weitere Programmpunkte wie Souvenirshops und einen Zoo anbot. Die Eindr\u00fccke reichten aber und m\u00fcde waren auch langsam alle. Nach der R\u00fcckkehr lie\u00dfen wir uns noch in ein bengalisches Restaurant bringen und a\u00dfen dort zu Abend. Meine bescheuerte Idee ebenfalls mit den H\u00e4nden zu essen war dann evtl. die Ursache f\u00fcr Magen-Darmkr\u00e4mpfe und netten Durchfall einen guten Tag sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck im Hotel versuchen wir dann mit \u00d6ffnen der Fenster zum Gang ein bisschen Luft f\u00fcr die Nacht zu bekommen. In unserem Zimmer fiel zu allem \u00dcberfluss noch der Ventilator aus und so mussten wir die ganze Nacht die l\u00e4rmende Klimaanlage nur wegen deren L\u00fcfter laufen lassen. Gute Nacht!<\/p>\n<h2>Bangladesch &#8211; 27. Mai 2009<\/h2>\n<p>Nach dem Aufstehen um ca. 7:30 Uhr wurden alles gepackt und wir verlie\u00dfen das Hotel. In der Rezeption lag der &#8222;Hotelmanager&#8220; noch in tiefem Schlaf und erwachte erst als wir schon mindestens eine Treppe weiter unten waren. Akustisch vermeldeten wir unseren &#8222;Check-out&#8220; und gingen weiter um zu sehen ob wir noch irgendwo etwas zum Fr\u00fchst\u00fccken fanden. In einem kleinen Restaurant erwarben wir dann noch f\u00fcnf der typischen gebackenen u. frittierten Brotfladen und ein St\u00fcck weiter einen B\u00fcschel Bananen.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend ging es zum Bahnhof an dem wir recht schnell von einer wirklich riesigen Menschentraube umgeben waren. Dieses Mal wurde es sogar den sonst apathisch wirkenden Wachen zu viel und sie verjagten mehrmals die Ansammlung um uns herum. Der Zug kam dann mit leichter Versp\u00e4tung und wir machten uns auf die Suche nach unserem 1. Klasse Abteil. Gleich beim ersten Schaffner \u2013 den ich eigentlich nur ausw\u00e4hlte um zu erfahren wo denn unser guter Wagen sei \u2013 war ich leider richtig. Der 1. Klasse Wagen mit Klimaanlage war in diesem Zug nicht verf\u00fcgbar (was ich am Vortag beim Kartenkauf schon erfahren hatte) und der ohne Klimaanlage war ein ziemlicher Rumpelwagen mit offenen Fenstern damit wir wenigstens Fahrtwind hatten. Zumindest unsere Sitzpl\u00e4tze waren reserviert und so wurden die dort bereits sitzenden Bangladeschis vom Schaffner vertrieben.<\/p>\n<p>Da das Fenster ge\u00f6ffnet war hatten wir dieses Mal keinerlei Sichtbehinderung und es gab auf der langen Fahrt doch das eine oder andere Sch\u00f6ne zu sehen. Auch mit einem Bengali kam ich wieder ins Gespr\u00e4ch. Nach \u00fcber f\u00fcnf Stunden bei &#8222;guten&#8220; Temperaturen war Dhaka endlich erreicht und es ging wieder heim zu Korsheds Haus. Dort nach drei Tagen erst einmal alle unter die Dusche und zu sonstigen Hygiene-Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090527_reispflanzer.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-88 aligncenter\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090527_reispflanzer.jpg\" alt=\"090527_reispflanzer\" width=\"563\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090527_reispflanzer.jpg 563w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090527_reispflanzer-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Abend verabredeten wir uns mit Laura zu einem Abendessen im Pizza-Hut. Der ist voll klimatisiert (ich vermute mal auf ca. 20 oder 22 Grad) und die ersten Kinder froren wie die Schneider. Ansonsten erinnert einem im Inneren au\u00dfer den G\u00e4sten und der Bedienung nichts mehr an Bangladesch \u2013 die Firmenphilosophie ist voll umgesetzt. Alle bestellten nach Herzenslust mal wieder das was sie wollten (bis auf Corbinian der seine geliebte Salamipizza mit einer Rinderpizza vertauschen musste da es so etwas in einem muslimischen Land nat\u00fcrlich nicht gibt).<\/p>\n<p>F\u00fcr eine Geburtstagsfeier am n\u00e4chsten Tag war Laura davon abgesehen schon den ganzen Tag damit besch\u00e4ftigt die unterschiedlichsten &#8222;Happy-Birthday&#8220;-St\u00e4ndchen aufzunehmen. Alle m\u00f6glichen Bangladeschis auf der Stra\u00dfe, im Haus und nat\u00fcrlich auch wir hatten daf\u00fcr schon herhalten m\u00fcssen. Nun war noch die Belegschaft von Pizza-Hut an der Reihe. Der wurde erkl\u00e4rt, dass Irene angeblich Geburtstag habe und die Firmenphilosophie verlangt der Belegschaft dann ein St\u00e4ndchen ab! Das haben die dann auch lauthals umgesetzt und Irene musste gute Miene zum Spiel machen w\u00e4hrend Laura das Geschehen f\u00fcr ihre Videosammlung filmte.<\/p>\n<h2>Bangladesch &#8211; 28. Mai 2009<\/h2>\n<p>Heute Morgen hat Laura ihre Geschwister abgeholt um ihnen einen Teil ihrer Arbeit an einer Schule in Dhaka zu zeigen. Irene hatte davor mit der Haush\u00e4lterin des Hauses schon ausgemacht, dass sie gerne einmal mit ihr zum t\u00e4glichen Einkauf auf dem Markt gehen w\u00fcrde. Ich selbst hatte mir die Option offen gehalten auszuschlafen oder auch mit den Kindern zur Schule zu gehen. Da ich dann am Morgen das erste Mal in Bangladesch doch heftiges Rumoren im Magen-\/Darmtrakt hatte beschloss ich am Morgen liegen zu bleiben.<\/p>\n<p>Irene kam dann als Erste wieder nach Hause und berichtete begeistert von ihrem Marktbesuch. Der Markt liegt wohl ziemlich verwinkelt und f\u00fcr uns nicht leicht zu erreichen mitten in einem der Viertel. Es ist wohl ein ziemlich buntes Treiben mit allerlei Obst, Gem\u00fcse, Fleisch (wie wir es schon in Old Dhaka gesehen hatten) und Fischen. Letztere dann noch nicht tot um den potentiellen K\u00e4ufern auch tats\u00e4chlich die Frische der Ware live demonstrieren zu k\u00f6nnen. Tscheina hatte es durch die Begleitung von Irene aber offenbar recht schwer die normalen Preise zu bekommen und so vermutet Irene, dass es heute ein eher teurer Einkauf war.<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg stellte China dann Irene noch zwei ihrer S\u00f6hne vor. Sie hatte uns schon erz\u00e4hlt, dass der \u00c4lteste behindert sei und das f\u00fcr sie ein gro\u00dfes Problem darstellt. Wie es sich nun herausstellte ist er offenbar zumindest taub oder sogar taubstumm. Erz\u00e4hlt hatte sie noch von einem Problem am Bein. Die beiden S\u00f6hne arbeiten in einem kleinen Kiosk nicht weit von unserem Haus entfernt. Irene hat dann dort S\u00fc\u00dfigkeiten f\u00fcr unsere Kinder eingekauft um ein wenig f\u00fcr Umsatz zu sorgen. China hat Irene dann auch noch kurz die Gegend gezeigt in der sie wohnt \u2013 ebenfalls nicht weit entfernt.<\/p>\n<p>Gegen Mittag hat Laura dann angerufen und uns gesagt, dass die Kinder alle bei ihr sind, mit Spaghetti wohl abgef\u00fcllt sind und sich nun eher langweilen. Um 17:00 Uhr war dann im Goetheinstitut von Dhaka ein Kinderfilm angek\u00fcndigt und so fuhren wir dann erst mal zu Laura weil das in der N\u00e4he ist. Nach einigen UNO-Spielen ging es dann zum Goetheinstitut. Nach den Securitywachen (trotz Metallscanner haben die nicht mal meinen Schl\u00fcsselbund in der Tasche gefunden) ging es dann in den Vorf\u00fchrraum. Wir waren erst mal alleine, erst nach Filmstart kamen dann weitere Zuschauer. Wir waren ziemlich \u00fcberrascht als der Film begann \u2013 chinesische Sprache mit englischen Untertiteln! Komisch f\u00fcr ein deutsches Kulturinstitut fanden wir, aber gut \u2026 . Nachdem sich die Kids nicht so wirklich daf\u00fcr erw\u00e4rmen konnten und Martha sowieso so gut wie nichts verstehen konnte haben wir die Vorstellung dann recht schnell verlassen und sind auf die Dachterasse gegangen. Dort tummelten sich dann einige jugendliche Bangladeschis die aber von uns weniger Notiz nahmen und uns \u00fcberraschend ignorierten. Genrell waren wir \u00fcberrascht wie wenig deutsche Identit\u00e4t das Goetheinstitut ausstrahlte. Nach ein paar Colas und Sprites beschlossen wir dann uns auf dem Weg zum &#8222;gro\u00dfen Einkaufszentrum&#8220; New Market zu machen.<\/p>\n<p><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090528_riksch-stau-1.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-89 aligncenter\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090528_riksch-stau-1.jpg\" alt=\"090528_riksch-stau-1\" width=\"563\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090528_riksch-stau-1.jpg 563w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090528_riksch-stau-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auf dem Weg dorthin gerieten wir in den schlimmsten Rikschastau den wir bis dahin erlebten und beschlossen den Rest des Wegs zu Fu\u00df zur\u00fcck zu legen.<\/p>\n<p><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090528_riksch-stau-2.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-90\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090528_riksch-stau-2.jpg\" alt=\"090528_riksch-stau-2\" width=\"563\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090528_riksch-stau-2.jpg 563w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090528_riksch-stau-2-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der New Market entpuppte sich dann als ein gro\u00dfes Verkaufsgebiet das aus lauter kleinen L\u00e4dchen besteht. Sehr angenehm war, dass es hier keinerlei Fahrzeuge gab und wir uns zum ersten Mal ungest\u00f6rt von Gehupe und Geklingel (und vor allem ohne die damit verbunden Gefahr \u00fcber den Haufen gefahren zu werden) bewegen konnten. Wir schlenderten also in alle Gem\u00fctsruhe durch das Menschengewirr von Laden zu Laden. Gelegentlich interessierten wir uns f\u00fcr eine Ware und waren dann sofort von einer Menschenmenge umgeben. Unter anderem verfolgte uns ein sehr sympathisches Kind das uns partout Topflappen verkaufen wollte (mind. eine Stunde lang). Bei den Waren die wir dann wirklich kauften (Leuchtsterne, endlich eine passenden Diesel-G\u00fcrtel f\u00fcr Corbinians Hosen, Tops f\u00fcr die M\u00e4dchen und wundersch\u00f6ner Stoff f\u00fcr Kleider von Irene) zeigte sich dann, dass in mir und zumindest auch bei Clara doch einiges von den Verhandlungsf\u00e4higkeiten der Oma Elisabeth steckt. Wir versuchten die Preise (ganz offenbar die f\u00fcr Ausl\u00e4nder) wieder auf ein normaleres Ma\u00df zu bekommen. Ich denke die H\u00e4ndler sind immer noch ganz gut weggekommen \u2026 aber wir haben unser Geld auch ganz gut verteidigt. Clara zeigte sich auch mir gegen\u00fcber ganz klar \u00fcberlegen. Bei ihr waren die H\u00e4ndler glaube ich froh wenn sie \u00fcberhaupt was kaufte und arg viel \u00fcber dem Einheimischenpreis kann das auch nicht mehr gewesen sein. Den gesamten Einkauf \u00fcber wurden wir von unserem tapferen Topflappenverk\u00e4ufer begleitet. Irene verteidigte ihn fortlaufend gegen die H\u00e4ndler und die Wachen die ihn wie die anderen Bettlerkinder mit St\u00f6cken verjagen wollte. Zum Dank hielt er uns die anderen Kinder vom Leib und wurde daf\u00fcr zum Abschluss mit 20 Taka belohnt.<\/p>\n<p>Zu Hause wartete dann eines der guten Essen von Tscheina auf uns. Die Kids hatten mal wieder keinen Hunger (da es bei Laura wohl viel Spaghetti gab) und so hatten Irene und ich viel zu Essen. \u00dcberraschend konsumierten die Kids dann sp\u00e4ter noch die Schoko-Fr\u00fchst\u00fccksflocken.<\/p>\n<p>Den Abschluss des Tages bot eine gem\u00fctliche Runde mit unserem Gastgeber Korshed \u2013 der nebenbei auch noch UNO spielen lernte. Wir kamen heute sehr gut mit ihm \u00fcber seine vielf\u00e4ltigen T\u00e4tigkeiten ins Gespr\u00e4ch. Er steckt wohl ma\u00dfgeblich hinter den Kampagnen gegen Tchibo, Lidl, Kik und weitere deutsche Gr\u00f6\u00dfen die f\u00fcr Spottpreise Textilien aus Bangladesch verkaufen und sich nicht gen\u00fcgend um die hiesigen Arbeitsbedingungen k\u00fcmmern bzw. k\u00fcmmerten. Lt. Korshed f\u00fchren diese Kampagnen offenbar aber doch nach und nach dazu, dass zumindest gelegentlich eine Verbesserung eintritt.<\/p>\n<h2>Bangladesch &#8211; 29. Mai 2009<\/h2>\n<p>Nachdem die Kinder heute ziemlich lange geschlafen haben gab es noch die bew\u00e4hrten Pfannkuchen zum Fr\u00fchst\u00fcck. Heute dr\u00e4ngte es niemand so richtig zu Aktivit\u00e4ten, u.a. weil es Morgens wieder sehr hei\u00df war. In fr\u00fchen Nachmittags-Stunden gab es dann heftigen Wind der in den H\u00e4userschluchten zu einem regelrechten Sandsturm f\u00fchrte. Es zogen heftige Wolken auf und wir freuten uns alle schon auf eine Abk\u00fchlung. Die Wolken verzogen sich aber wieder und der Wind legte sich. Nachdem wir in der unteren Wohnung bei Korshed ein bisschen Mittagessen hatten stellten wir fest, dass es nun doch klammheimlich begonnen hatte zu regnen. Au\u00dferdem gab es eine deutliche Abk\u00fchlung. Es waren &#8222;nur&#8220; noch knapp 30 Grad \u2013 f\u00fcr uns zwischenzeitlich schon k\u00fchl! Nachdem Irene und ich uns den ersten Kaffee geg\u00f6nnt hatten planten wir kurzentschlossen den Besuch in der Hindu Street.<\/p>\n<p>Nach der Motivation unserer Kinderschar machten wir uns mit einem gelben Taxi auf den Weg. Das Ding hatte doch tats\u00e4chlich Klimaanlage und so kamen wir wirklich gut erholt nach relativ kurzer Zeit in Old Dhaka punktgenau am Eingang der Hindu Street an. Die Fahrt war zudem mit 150,- Taka auch noch \u00fcberraschend billig.<\/p>\n<p><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090529_kleines-haus-01-hindu-road.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-92\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090529_kleines-haus-01-hindu-road.jpg\" alt=\"090529_kleines-haus-01-hindu-road\" width=\"422\" height=\"563\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090529_kleines-haus-01-hindu-road.jpg 422w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090529_kleines-haus-01-hindu-road-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 422px) 100vw, 422px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Hindu Street selbst ist eine ziemlich enge Gasse. Mit gutem Willen schaffen es zwei Rickschas gerade noch so aneinander vorbei zu kommen \u2013 was die aber nicht davon abh\u00e4lt hier auch in Scharen durch zu fahren. Wie der Name der Stra\u00dfe schon sagt gab es hier vornehmlich handwerkliche L\u00e4den die offenbar von Hindus betrieben und von eben solchen besucht werden. Neben religi\u00f6sen Dingen fielen uns vor allem unz\u00e4hlige H\u00e4ndler auf die Armreife verkauften. Nachdem wir zuerst den Verdacht hatten diese w\u00e4ren wom\u00f6glich aus Elfenbein gefertigt, kl\u00e4rte ein H\u00e4ndler uns dann mit dem Verweis auf eine gro\u00dfe Muschel \u00fcber das tats\u00e4chliche Material auf. Au\u00dferdem gab es viele Handwerker die klavier- bzw. orgel\u00e4hnliche Musikinstrumente bauten in deren Inneren die T\u00f6ne durch Metallzungen erzeugt werden. Au\u00dferdem auffallend die besondere Bauart der H\u00e4user von denen man uns schon erz\u00e4hlt hatte. Die H\u00e4user sind n\u00e4mlich gerade mal einen guten Meter breit und gehen weit nach hinten und nach oben. Neben dem Gang und dem Treppenhaus sind offenbar wie Kojen die Aufenthaltsr\u00e4ume bzw. Schlafst\u00e4tten der Bewohner (das haben wir aber nicht gesehen).<\/p>\n<p>Am Ende der Stra\u00dfe lag dann noch eine Kirche die aber leider geschlossen war. So ging es \u2013 wieder mit einem der guten gelben Taxis \u2013 nach Hause. Ich frage mich nur ob der Taxameter pr\u00e4pariert war da die gleiche Fahrt dieses Mal 230,- Taka kostete.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Abendessen hat heute Irene die Rolle von Tscheina \u00fcbernommen und nach kurzer Wartezeit gab es Nudeln mit Ketchup \u2013 ein Essen das dann auch unsere Kinder klaglos konsumierten.<\/p>\n<h2>Bangladesch &#8211; 30. Mai 2009<\/h2>\n<p>Seit Tagen wurde von unterschiedlichen Seiten der Gesamtaufenthalt als zu lange angesehen. Die Hitze und der Mangel an Sehensw\u00fcrdigkeiten bzw. Aktivit\u00e4ten hatte bei dem einen od. anderen schon zum Schwelgen eingeladen wie sch\u00f6n es jetzt doch im Freibad w\u00e4re. Da nun auch der Ausflug in die Bandarbans vorerst gescheitert war (man ben\u00f6tigt eine Erlaubnis der Regierung und die Beantragung dauert mind. 3 Tage) und sich wie gesagt allgemein etwas Frust breit gemacht hat, stellten wir nach dem Fr\u00fchst\u00fcck den Kids die Option vor die Fl\u00fcge umzubuchen. Das ist zwar alles andere als billig, aber wir haben uns dann doch daf\u00fcr entschieden. Irene war die Einzige die noch gerne l\u00e4nger geblieben w\u00e4re.<\/p>\n<p>Als erster TOP ging es dann also zu Emirates um die R\u00fcckfl\u00fcge auf den 2. Juni umzubuchen. Das hat soweit auch alles geklappt &#8211; nur die Bahntickets konnten nicht umgebucht werden, weder von Emirates noch vom Reiseb\u00fcro in Ravensburg die wir per Handy kontaktiert hatten. Offenbar geht das erst wenn man direkt in Deutschland ist am Servicepunkt der Deutschen Bahn.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend sind wir mit Emilie und Laura in Gulshan einkaufen gegangen. Einerseits f\u00fcr uns selbst, andererseits f\u00fcr die Mitbringsel da die Abreise seit heute auf einmal relativ nahe war.<\/p>\n<p>Als dann allen der Magen in den Kniekehlen hing haben wir beschlossen etwas Essen zu gehen. Laura kannte ein nettes und gutes Cafe. Nur Martha und ich kamen an der Berlin Bakery nicht vorbei.<\/p>\n<p>Martha hat die dortigen Pommes Frites gut vertragen, ich meine fritierten H\u00fchnchenteile nicht &#8211; das Andenken blieb mir noch einige Tage in Form von Magenkr\u00e4mpfen und Durchfall. Irgendwann muss ich das Kaufen von so Zeug an Stra\u00dfenst\u00e4nden wohl doch sein lassen. Das Essen im Cafe war daf\u00fcr um so besser und es gab auch leckere Schoko-Joghurt-Drinks (und Internet f\u00fcr die Kids).<\/p>\n<h2>Bangladesch &#8211; 31. Mai 2009<\/h2>\n<p>Nachdem wir einen gro\u00dfen Teil des Tags vertr\u00f6delt hatten (es ist hier aber auch elend hei\u00df) beschlossen wir am Nachmittag noch einen Besuch im Ashan Manzil (auch Pink Palace genannt). Dieser Palast der ehemaligen Herren von Dhaka &#8211; den Nawabs &#8211; liegt am Ufer des Buriganga und man kann sich noch sehr gut vorstellen welche Pracht das fr\u00fcher gewesen sein muss als der Flu\u00df noch ansehlich war.<\/p>\n<figure id=\"attachment_94\" aria-describedby=\"caption-attachment-94\" style=\"width: 553px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090531_blick-vom-pink-palace-auf-den-buriganga.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-94\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090531_blick-vom-pink-palace-auf-den-buriganga.jpg\" alt=\"Blick vom Pink Palace auf den Buriganga\" width=\"563\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090531_blick-vom-pink-palace-auf-den-buriganga.jpg 563w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090531_blick-vom-pink-palace-auf-den-buriganga-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-94\" class=\"wp-caption-text\">Blick vom Pink Palace auf den Buriganga<\/figcaption><\/figure>\n<p>Schon vor Beginn des 20. Jahrhunderts (so ca. 1871) hatten die Nawabs bereits eine funktionierende Wasserversorgung mit Filtern und Rohrsystemen f\u00fcr das Gebiet des heutigen Old Dhaka. Im Inneren des Pink Palace gibt es einiges an Ausstellungsst\u00fccken und Bildern. Damals erlebte dieses Gebiet ganz offensichtlich eine Bl\u00fctezeit von der heute leider nicht mehr viel zu sehen ist.<\/p>\n<p>Nachdem ein Monsunregen eine sch\u00f6ne Abk\u00fchlung verursacht hatte (so auf ca. 29 Grad ) beschlossen wir noch zu Fu\u00df in das Gassen- und Stra\u00dfengewirr von Old Dhaka einzutauchen um die Bycicle Street aufzusuchen. In dieser Stra\u00dfe sollte es lt. Lonely-Planet-Reisef\u00fchrer sch\u00f6ne Souvenirs der Rickschakunst geben. Nach langer Suche fanden wir die Stra\u00dfe, konnten aber auch mit Hilfe von Passanten und H\u00e4ndlern nichts wirklich Sch\u00f6nes auftreiben. Hier hat der Reisef\u00fchrer offenbar \u00fcbertrieben.<\/p>\n<p>Um nun noch ein Taxi zu finden durchquerten wir Old Dhaka vollends. Das war zwar ein ordentlicher Fu\u00dfmarsch aber es gab auch einiges Interessantes zu sehen &#8211; z.B. das Viertel mit Papierh\u00e4ndlern oder wie hier zu sehen das Viertel mit Reish\u00e4ndlern.<\/p>\n<figure id=\"attachment_96\" aria-describedby=\"caption-attachment-96\" style=\"width: 553px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090531_reishaendler-in-old-dhaka.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-96\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090531_reishaendler-in-old-dhaka.jpg\" alt=\"Reish\u00e4ndler in Old Dhaka\" width=\"563\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090531_reishaendler-in-old-dhaka.jpg 563w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090531_reishaendler-in-old-dhaka-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-96\" class=\"wp-caption-text\">Reish\u00e4ndler in Old Dhaka<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nachdem wir wieder gl\u00fccklich zu Hause angekommen waren ging es dann auch gleich wieder los zu Laura. Heute abend wollte sie uns zum Abendessen zu einem Inder ausf\u00fchren. Das Essen dort war prima und so ging auch dieser Tag zu Ende.<\/p>\n<h2>Bangladesch &#8211; 1. Juni 2009<\/h2>\n<p>Der letzte volle Tag in Bangladesch ist angebrochen. Nach einem \u00fcppigen Pancake-Fr\u00fchst\u00fcck von China haben wir uns schon mal alle von ihr verabschiedet da wir vermutlich erst nach Hause kommen wenn sie schon weg ist.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend ging es erst mal mit dem GNC wieder rein in das Verkehrsgew\u00fchle von Dhaka.<\/p>\n<p>Ziel war der New Market um f\u00fcr den weiblichen Teil der Familie noch nach Saris und f\u00fcr die Familien in Deutschland noch Mitbringsel zu kaufen. Dort bereits teilweise erfolgreich gingen wir gleich noch in die Gesch\u00e4fte au\u00dferhalb des New Markets &#8211; u.a. ein Schuhgesch\u00e4ft. F\u00fcr den weiblichen Teil der Familie wieder erfolgreich, f\u00fcr Corbinian und mich nicht &#8230; Schuhgr\u00f6\u00dfe 46 od. 47 hat hier kein Mensch.<\/p>\n<p>Und weiter ging die Shopping-Tour in das gr\u00f6\u00dfte Einkaufszentrum von Dhaka &#8211; den Bashundhara City Komplex. Mit acht Stockwerken und mehreren hundert Gesch\u00e4ften ist das schon wirklich ein ziemlich gro\u00dfes Ding. Kurzfassung: M\u00e4dels wieder erfolgreich, Jungs nicht.<\/p>\n<figure id=\"attachment_97\" aria-describedby=\"caption-attachment-97\" style=\"width: 553px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090601_bashundhara-city.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-97\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090601_bashundhara-city.jpg\" alt=\"Kuppel des Bashundhara City Geb\u00e4udes\" width=\"563\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090601_bashundhara-city.jpg 563w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090601_bashundhara-city-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-97\" class=\"wp-caption-text\">Kuppel des Bashundhara City Geb\u00e4udes<\/figcaption><\/figure>\n<p>N\u00e4chster Programmpunkt sind Henna-Bemalungen &#8230; nat\u00fcrlich &#8230; bei den M\u00e4dels . Wir sind also erst mal alle zu Laura weil sie die Hennamalerin kennt. Corbinian und ich haben uns an der Stelle aber ausgeklinkt und sind mit Gep\u00e4ck von Laura schon mal nach Hause zu Korshed. Unter M\u00e4nnern haben wir dann schon mal den Abschied zelebriert.<\/p>\n<p>Irgendwann kamen dann auch der Rest der Familie und so ging der Tag langsam zu Ende. Morgen fr\u00fch steht um 10:15 Uhr unser Abflug nach Deutschland (via Dubai nach Frankfurt) auf dem Programm. Wir werden so gegen 7:15 bwz. 7:30 Uhr aufbrechen.<\/p>\n<h2>Bangladesch &#8211; 2. Juni 2009<\/h2>\n<p>Das Ende des Aufenthalts bzw. Urlaubs in Bangladesch war erreicht. Der Abflug war zwar erst um 10:15 Uhr, aber da Korshed meinte es w\u00e4re sinnvoll wirklich 2 Stunden vor dem Abflug am Flughafen zu sein mussten wir entsprechend fr\u00fch raus. Korshed hatte uns f\u00fcr 7:15 Uhr einen Minibus als Taxi bestellt und so klingelte der Wecker schon um 6:30 Uhr. Irene hatte in der Nacht schon alles gepackt und so ging es nur f\u00fcr alle darum sich selbst noch zu richten. Laura hatte auch bei Korshed geschlafen um auch mit uns zum Flughafen zu fahren.<\/p>\n<p>Da China so fr\u00fch noch nicht da ist ging es dann ohne Fr\u00fchst\u00fcck runter um auf unser Taxi zu warten. Das kam dann erst so gegen 7:45 Uhr und brachte uns dann ein letztes Mal durch das Verkehrsgew\u00fchl von Dhaka zu unserem Bestimmungsort &#8211; dem internationalen Flughafen von Dhaka. Die Abfertigung dort ging dann sehr schnell von statten und wir hatten noch gen\u00fcgend Zeit um uns an einem Kiosk noch ein &#8222;Fr\u00fchst\u00fcck&#8220; in Form von Cola und Chips zu besorgen. So verbrachten wir die letzten Stunde(n) zusammen mit Laura die gerne mitgeflogen w\u00e4re. Unaufhaltsam ging es dann aber dem Abschied entgegen &#8230;<\/p>\n<p>Wir freuen uns schon alle wenn Laura dann Mitte des Jahres auch wieder heimkommt!<\/p>\n<figure id=\"attachment_101\" aria-describedby=\"caption-attachment-101\" style=\"width: 553px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a  href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090602_emirates-maschine-dhaka-rueckflug.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-101\" src=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090602_emirates-maschine-dhaka-rueckflug.jpg\" alt=\"Unsere Emirates-Maschine (Boeing) von Dhaka nach Dubai\" width=\"563\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090602_emirates-maschine-dhaka-rueckflug.jpg 563w, https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/090602_emirates-maschine-dhaka-rueckflug-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-101\" class=\"wp-caption-text\">Unsere Emirates-Maschine (Boeing) von Dhaka nach Dubai<\/figcaption><\/figure>\n<p>Heimreise von Dhaka (via Frankfurt):<\/p>\n<ul>\n<li>Abflug: Dhaka 10:15 Uhr mit EK583<\/li>\n<li>Dubai an: 13:05 Uhr<\/li>\n<li>Dubai ab: 14:30 mit EK047<\/li>\n<li>Ankunft: Frankfurt 19:20 Uhr am 2. Juni 2009<\/li>\n<li>Meckenbeuren am 3. Juni 2009 um 0:40 Uhr<\/li>\n<\/ul>\n<p>Um ca. 1:00 Uhr waren wir dann in Tettnang und wurden freudig von unseren Katzen begr\u00fc\u00dft. Gl\u00f6cklers hatten uns f\u00fcr den ersten Hei\u00dfhunger noch diverse gute Sachen hingerichtet (Bananen, Kekse, \u00c4pfel, S\u00fc\u00dfigkeiten, &#8230;) und so konnten es sich alle je nach pers\u00f6nlichen Vorlieben gleich noch gut gehen lassen (mache gingen erst mal wieder sch\u00f6n Duschen :-) ).<\/p>\n<p>Nach \u00fcber 22 Stunden Reisezeit fielen dann alle der Reihe nach ins Bett und so ging die Reise dann zu Ende.<br \/>\n<em><strong>The end<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere \u00e4lteste Tochter Laura startete im September 2008 ein Jahr als Freiwillige bei NETZ e.V., einer Organisation die in Bangladesch t\u00e4tig ist. In den Pfingstferien 2009 besuchten wir Laura. \u00dcber diese Seiten haben wir f\u00fcr uns und den Daheim gebliebenen die Reise dokumentiert. Los ging es zuerst mit der Deutschen Bahn von Meckenbeuren via Ulm &#8230; <a title=\"Bangladesch &#8211; 2009\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/bangladesch-2009\/\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Bangladesch &#8211; 2009\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1520","page","type-page","status-publish"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1520","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1520"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1520\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1521,"href":"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1520\/revisions\/1521"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/grupp-web.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1520"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}