Claras Wohnung & Arbeit, ein Wäscheständer, Containern …

Ehrlich, sonst bin ja ich für so was zuständig – hier aber nicht, ich hatte den Auftrag!

Wie geplant ging es heute relativ früh zu Clara nach Petah Tikwa. Dort wohnt sie ja seit wenigen Wochen nach ihrer Ankunft in einer WG. Irene fand als erstes einen „interessanten“ Pfirsich den ich auftragsgemäß fotografiert habe.

Wir hatten, wie vorab von Clara bestellt, Unmengen an Weißwürsten, süßem Senf, Aufbackbrezeln, Nutella, Obatzder, weiterem Käse, … mitgebracht.Damit begann der Tag mit einem Weißwurstfrühstück der WG. Die Aufbackbrezeln wurden im Flugzeug leider aufgetaut und in Israel war es mehr oder weniger eine große Teigmasse. Ein paar fleißige Hände versuchten noch das meiste zu retten und so sah es nicht unbedingt wie Brezeln aus, aber es schmeckte durchaus so wie es schmecken sollte.

Wer von den Weißwürsten genug hatte – es gab leider kein Weißbier – konnte die restlichen Brezeln noch mit Nutella oder mit Claras Erdbeermarmelade essen. Die waren aus israelischen Erdbeeren! Irene kriegt in Deutschland bei so ausländischem Zeugs ja immer den „Vogel“ – aber hier war es ja regional :-)

Schnell noch die WG fotografiert bevor es danach weiter ging.

Während des Frühstücks erfuhren wir dann, dass heute und Morgen die Haupt-Tage von Pessach anstehen, wieder kein öffentlicher Nahverkehr ist und in Jerusalem auch die Museen zu haben – dort wollten wir ab Morgen hin. Ok, dann schnell los bevor in Tel-Aviv ab ca. 16:00 Uhr auch alles steht. Wir fuhren also mit dem Bus zu Claras (ehemaliger) Arbeitsstelle – einem Heim für Autisten. Davor hatten wir noch ein paar Klamotten von mir bei Clara gewaschen. Irene trat unterwegs, da wir ca. 30 Minuten auf den Bus warten mussten, als Wäsche-Trocken-Ständer auf:

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Im Heim angekommen gab es großes Willkommen … und es war beidseitiger Abschieds-Schmerz zu fühlen. Fotos vom Heim gibt es nicht!

In Tel-Aviv zurück gab es an einem Straßenstand erst mal leckere Fruchtsäfte. Frischgepresst! Granatapfel, Orangensaft, Minz-Smoothie, Mix aus allem möglichen als Smoothie, … total frisch & lecker.

Nach einem kurzen Mittagessen, im gleichen Vegie-Restaurant wie schon beim letzten Mal, ging es über den Markt wieder nach Hause. Der war, wegen den beginnenden Pessach-Feiertagen, schon am Abbauen. Aber der Schwabe lässt bekanntlich nix verkommen – und so reihten wir uns bei den israelischen Essens-Sammlern ein. Ausbeute war gut und schmeckte vorzüglich :-).

Bevor die letzten Bilder dazu kommen noch ein Hinweis: Morgen geht es aus der Ferienwohnung in Tel-Aviv raus. Damit ist eventuell die gute Internet-Versorgung vorbei. Wir werden sehen … evtl. ist hier aber erst mal Sendepause.

Nun noch die Bilder vom Markt, der Quelle unserer Lebensmittel :-) und der Ausbeute vom „Containern“.

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