Männer foltern, Biergarten, Lecker essen, Trimm-Dich und Mietwagen

Antiquitäten- und Trödel-Markt in Tel Aviv

Sodele … für heute hatten sich meine Damen den Vintage-Markt ausgesucht. Dort soll(te) es alte Klamotten für wenig Geld geben. Nachdem die Töchter schon kritisch angemerkt hatten, dass das evtl. nichts für mich wäre, habe ich mich das Wegzeit / der Entfernung erkundigt. Die Aussage war 15 Minuten wäre die Entfernung. Ok, das ist ja nichts und wenn es mir nicht gefällt, geht es halt wieder zurück.Hah … der geneigte Mann kann es sich denken – wir haben zwar unterwegs noch in Läden ca. 20 Minuten liegen lassen, aber wir waren so ca. nach 1,5 Stunden endlich am Ziel. Aber immerhin, die Mädels waren zwar bös enttäuscht denn es gab gar keinen Kleidermarkt an dem Tag, aber der Antiquitätenmarkt war ganz nett.

Als wir denn dann ausgiebig besucht hatten, wollten wir wieder gehen. Kaum auf der Brücke angekommen, oh Schreck, stellte sich raus, dass der Kleidermarkt auf der anderen Straßenseite leider doch war. Also … rein in den Kleidermarkt. Ich habe mir am Rande einen Grapefruit-Saft gegönnt, nachdem es im Biergarten kein Weizen zu sehen gab und Bier hier ohnehin teuer ist, und der neben mir sitzenden Verkäuferin beim gemütlichen Kiffen zugeschaut – abgegeben hat sie leider nichts.

Laura hatte sich noch mit einer Israelin verabredet die sie aus Berlin / Leipzig kennt. Mit Ihrer Hilfe fanden wir ein tolles Restaurant mit absolut leckerem Essen. Ratatouille aus der Teigtasche, Roll-Over-Kartoffeln (Kartoffel mit Schale zwischen Pergamentpapier und mit dem Wellholz platt gefahren – isst man dann mit Kräuterquark durch Abschaben mit dem Eislöffel), würzig & scharfes Gemüse, … einfach toll.

Nebenan war dann noch eine Eisdiele – erneut ein Gedicht. Wie schon gestern auf dem Markt konnte man vorab alles probieren. Die erste Kugel ging schon mal so über die Theke.

Mit dem Eis dann alle gesammelt auf die andere Straßenseite. Dort gab es einen Park – unterteilt in großen Bereich für Hunde, großer Bereich zum Ballspielen und frei auf der Wiese rumlümmeln, und zu guter Letzt eine Fitness-Station mit Geräten. Also auch dort alles ausprobieren.

Ach ja … dabei muss man dann noch an einem Straßenmarkt mit Hunden vorbei. Die werden dort an manchen Tagen offenbar vom Tierheim zum Verkauf angeboten. Schöne Hunde, aber bei uns würde sich doch der eine oder andere Türschützer nicht so ganz mit der Situation anfreunden können.

Zu Hause dann erst mal relaxen – so ein Kleidermarkt ist eine harte Sache wie alle männlichen Leser sofort verstehen werden.

Am Abend ging es dann los um für Morgen einen Mietwagen am Flughafen Ben Gurion abzuholen. Da Beginn des Shabbat ist, fahren bereits am Freitagabend keine Züge und Busse mehr. Also ab zum zentralen Busbahnhof da dort Taxis und Sammeltaxis (Sheruts) fahren. Wie bei Muttern gelernt – voll gehandelt. Einen Sherut-Fahrer gegen einen Taxifahrer ausgespielt. Kurz vor der Schlägerei der beiden dann schnell dem Taxifahrer den Zuschlag gegeben weil der auf 80 Scheckel runter ging. Der Sherut-Fahrer war dann schon bei 50 Scheckel, aber das war dann doch zu billig. Also ab mit dem Taxi – um die nächste Ecke – dort wollte er dann schon 100 Scheckel und hat uns dann rausgeschmissen. Tja Mutter, war dann wohl nix. Zum Schluss wurde es dann doch ein Taxi für 150 Scheckel wie von Clara schon für Dienstagnacht vorausgesagt. Angesichts des Shabbats haben wir damit aber sicher mal nicht zu viel bezahlt.

Mit dem Mietwagen ging es dann wieder zurück und mit einem normalen Stadtplan durch Tel Aviv. Bei AVIS hieß es das würden wir schon ohne Navi schaffen. Ok, wir sind angekommen … und für Morgen hoffen wir das auch. Es soll ans Tote Meer und in den En-Gedi-Nationalpark gehen. Schau’n wir mal … :-).

Nun noch die Bilder für heute – euch allen eine gute Nacht.

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